Dancing on Heels

Lino Schubert - Dancing on Heels

Lino Schubert lebt im wunderschönen Taunus, aufgewachsen ist er nicht nur dort, sondern in weiten Teilen auch in der westlichen Algarve (Portugal).

Er studierte Architektur im Schwerpunkt Stadtplanung und ist heute als leitender Manager und Prokurist im Bereich Facility Management mit weitreichender Personalverantwortung tätig.

Bekannt wurde er durch das Tanzen zuerst regional im Hochtaunuskreis. Mit Burlesque setzt er einen neuen Schwerpunkt im Taunus und wird schnell auch darüber hinaus bekannt.

Seine Passion ist die vertanzte Emotion, Bewegung so umfangreich auszugestalten, dass daraus eine Geschichte wird. In seinem Unterricht wird in Gruppen oder auch einzeln an Auftreten, Mimik und Gestik gefeilt. Tanz steht bei Lino für mehr als nur Bewegung zum Takt in Choreographie.

Wie warst du so als Kind?

Wild, aufgeweckt und quirlig. Ich war das, was die anderen Eltern als “so ein tolles, glückliches Kind” beschreiben, während die eigenen Eltern sich darüber freuen, wenn man 10 Minuten keinen Unfug anstellt.

Wann wurde Dir klar, dass du tanzen möchtest?

Ich habe tatsächlich schon als kleines Kind immer gern getanzt und habe bei Familienfeiern kleine, mehr oder weniger künstlerische Vorführungen gegeben, denen alle beiwohnen mussten.

Den ersten Unterricht nahm ich mit 8 Jahren im örtlichen Tanzsportclub.

Wann standest du das erste Mal auf Heels?

Wenn man jetzt mal ausblendet, dass ich auf Mamas einzigen Absatzschuhen als Kind herumgestackst bin, dann wird es mit ca. 16 Jahren gewesen sein.

Deine Tanzvideos auf Instagram in Heels sind legendär. Was hat es dich gekostet, das erste Video hochzuladen?

Mich hat es gar nichts gekostet. Zu diesem Zeitpunkt war mir klar, dass das, was ich mache, nicht nur in Ordnung ist, sondern auch Vorzeige-Potential hat. Und wenn man sich überlegt, was man alles auf Social Media sieht, ist das selbst für die, die damit nicht klar kommen noch leichte Kost.

 

Was ist Deine absolute Superkraft?

Ganz schwierige Frage, ich würde selbst nie so ein Wort für das was ich kann oder tue verwenden. Aber wenn ich genau zuhöre und Komplimente nicht einfach abtue, dann sind es Worte meiner Teilnehmer:innen: Die Art mit hohem Unterhaltungswert und ebenso hoher Disziplin Selbstliebe, Ästhetik und Rhythmik zu vermitteln, ohne immer das gleiche zu sagen und dabei langweilig zu werden.

Was spornt dich jeden Tag an, weiter zu machen?

Das ist leicht: Ich sehe die Entwicklung meiner Mitmenschen, an der ich aktiv beteiligt bin. Und solange ich Teil all dieser Fortbewegung, des Prozesses bei anderen bin, habe ich jeden Tag aufs Neue Lust weiterzumachen und nicht nachzulassen. Hierbei meine ich übrigens nicht nur meine Kurse oder Privatstunden, auch andere Trainer:innen, Arbeitskolleg:innen, Familie und Freunde.

Was würdest Du Frauen raten, die mit sich hadern und Schwierigkeiten haben, zu Ihrer Weiblichkeit zu stehen?

Als erstes: Wenn Musik etwas für euch ist, kommt vorbei!
Wer aber ganz klein für sich starten will: Stellt euch jeden Morgen nackt (ganz nackt!) vor den Spiegel und seht euch eine Minute lang an. Steht aufrecht und schaut wirklich auf euch und euren Körper, nicht nur den Blick schweifen lassen.
Es wird euch helfen zu verstehen, dass alles, was ihr seht, zu euch gehört. Nicht alles wird vielleicht gefallen, aber das seid ihr.  Und wenn ihr angefangen habt , eurem Körper grundhaft zu vertrauen, dann seid ihr auf dem richtigen Weg.

 

Was war Dein größtes Learning?

Die meisten Punkte sind gar nicht abgeschlossen!

Jeden Tag lerne ich winzige Kleinigkeiten über mich selbst kennen und entwickle mich, ein Learning, was nie aufhört.

Aber wenn wir es auf eine Sache punktieren wollen, dann, dass ich nicht jeden Tag besser sein muss. Es kann nicht immer gut laufen, ich kann es gar nicht immer beeinflussen und nicht jeden Tag habe ich dieselbe Energie für dieselbe Sache.

Und ja, auch das muss ich mir jeden Tag wieder vor die Nase halten, um es zu verstehen.

Deine Pläne für die Zukunft?

Ich bin ein Planungstyp, ich habe Planung studiert.

Gerne möchte ich mich in meinem Hauptjob festigen und weiterentwickeln. Verantwortung macht mir Spaß und da möchte ich gerne auch langfristig mehr übernehmen.

Tänzerisch ist es der Wunsch, noch mehr Leute zu erreichen, meine Message in die Welt tragen zu dürfen, und das mit unfassbar großer Freude!

Privat ist es der bodenständige, aber heutzutage beinahe unbezahlbare Wunsch eines Eigenheims. Ach, und sollte ich Zeit dafür haben, auch einen Hund.

 

Ein Glaubenssatz, der Dich schon lange begleitet?

Ich glaube an nichts, außer an mich selbst. Das ist super schwierig, weil oft glaube ich auch das nicht 100%.

Aber mein Credo ist ganz klar: “Work for what you want” – Arbeite hart für all das, was du willst. 

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